Millionen Jahre immer Dasselbe

Nun, nicht Jeder muss sich auf intensive Weise mit der Betrachtung und Hinterfragung der  Welt, des Lebens, befassen. Jedoch, selbst Derjenige, der ein ganz „normales“ Leben führt und einfach nur schaut, – wie er meint – dass er seinen Alltag auf die Reihe kriegt, kommt nicht umhin, zuzustimmen, wenn ich behaupte, dass sich über die gesamte Menschheitsgeschichte nichts verändert hat. 

Das, was sich scheinbar verändert hat, sind die sog. Umstände, die Details, die technischen  „Errungenschaften“ usw. 

Die Grundstruktur dessen, was wir „Leben“ oder die „Welt“ nennen, ist erhalten geblieben  und wirkt auf immer die gleiche Art und Weise. 

Es scheint irgendwo einen Beginn oder Anfang zu geben, z.B. nach einem Krieg, nach einer  Naturkatastrophe o.ä. dann beginnt eine Art Neuanfang, ein Aufbau. In dieser Phase ist das Gemeinwohl, der soziale Aspekt, eindeutig im Vordergrund. 

Es gibt ein gemeinsames Ziel, nämlich die Sicherung des Überlebens, was Unterkunft,  Nahrung, Fortpflanzung u.ä. beinhaltet.  Der Einzelne, mit seinen individuellen Bedürfnissen, steht dabei erstmal im Hintergrund, gemeinsame Interessen im Vordergrund. 

Dann beginnt das Spiel, sich langsam nach der anderen Richtung zu verlagern, d.h. die  Interessen des Einzelnen treten in den Vordergrund, auch einer einzelnen, von den Anderen abgegrenzten Gruppe, mit ihren speziellen Interessen. 

Langsam aber sicher kommt die Ego-Struktur zum Vorschein, „ich will haben“, „will mehr  sein“, „will wichtig(er) sein“, „will Macht haben“ usw. 

Da ist nichts Falsches dran, das geschieht einfach nur, wie es geschieht und hat sich bis heute  nicht geändert. Einige wenige haben irgendwann die gesamte Macht und das gesamte finanzielle Potential in Händen. 

Dies liegt ganz einfach in der Natur des EGO, des Menschen, der menschlichen Konstitution,  der Konditionierung. 

Diese „Entwicklung“ kann man über die gesamte Menschheitsgeschichte beobachten.

Stellt sich die Frage: “Sehen die Menschen denn das nicht? Wieso lernen sie nichts aus ihrer  Geschichte?“ 

Doch, es gibt immer einige, manchmal recht viele, die das erkennen können, die davon reden,  es müsste ein Bewusstseinwandel her, die Menschheit richteten sich selber zugrunde usw.  Trotzdem passiert eigentlich nichts. Keine Veränderung, kein Wandel. 

WIESO?

In dieser Fragestellung, falls sie denn ( äußerst selten ) denn mal erfolgen sollte, bleiben die  Menschen hängen, es gibt keine – plausible, verstandesmäßige – Erklärung.Witzig: In allen Generationen oder Menschengeschlechtern glauben die, die etwas erkannt haben, die Vorgänger oder Ahnen hätten es nur nicht richtig gemacht und ihre Erkenntnisse, soweit sie denn welche hatten, nicht entsprechend umgesetzt. 

Letztendlich bleibt es aber bei diesen Feststellungen, Einige verlagern sich dann noch auf´s  kritisieren, bemängeln, Schuld zuschieben oder sogar bekämpfen. 

Ergebnis: Nichts passiert!

ALSO: Was läuft hier ab?

Wie so oft ( immer) liegt die Antwort schon in der Frage.

Will heißen: ES LÄUFT AB!!!!!

Was bedeutet das?

Es ist zu vergleichen mit einem Film, der auf einer Leinwand abläuft. Die Story wird in  bewegten Bildern dargestellt, man sitzt da, sieht zu, geht u.U. emotional mit und nach dem Ende des Films geht man nach Hause. 

Wenn man nun am nächsten Tag wiederum in diesen Film ginge, mit der Erwartung, dass der  Ausgang der Geschichte sich nun ganz anders darstellen würde, wäre es normal, dass einen die Leute als bescheuert bezeichnen würden – oder? 

Es ist immer der gleiche Film, wieso sollte der Gute nun der Böse sein oder umgekehrt?  Genau so verhält es sich mit der Geschichte, die DU „Dein Leben“ nennst. 

Du gehst tatsächlich davon aus, dass der Film ( Dein Leben ) anders ausgehen könnte, als er  laut Drehbuch inszeniert wurde. 

Wie würdest Du diese Haltung nennen? - Be…….-oder?

Natürlich nur, wenn sich die Dinge so verhalten, wie ich sie hier beschreibe. :D

Konsequenz aus dem Ganzen:

DU bist nicht Derjenige, der Du zu sein glaubst.

DU bist nicht der Handelnde, der Denker, der Kontrollierende, das Subjekt der Handlung.  DU bist nicht in der Lage, die Dinge ( den Film ) zu ändern, DU bist Teil des Films, sogar die Hauptperson. 

DU bist Teil der Illusion, die sich das Leben, die Welt oder was auch immer, nennt.  Ganz schön dumm gelaufen, oder? 

Ja, aber ich kann doch ganz genau sehen, was hier passiert, wer ich bin, ich kann mich doch  anfassen, ich hab´ doch den Überblick, ich durchschaue doch das Ganze – wirst Du sagen. 

Stimmt, da scheint es so was oder so Jemanden zu geben, der sich diesen Film anschaut, der  ihn geschrieben und gedreht hat und die Leinwand aufgebaut hat, auf der er nun abläuft. 

Das ist „Jemand“, der das Alles wahrnimmt, der von dem, was er da selbst geschaffen hat, so  fasziniert ist, dass er sich in dem Film komplett verliert und nun tatsächlich glaubt, er wäre diese Person, die in diesem Film irgendwelche Dinge macht.Wenn wir nach Ende des Films das Kino verlassen, ist für uns die Story beendet. Wir reden vielleicht noch ein wenig darüber, aber eigentlich ist es klar, dass das ein Film und sonst nichts wahr. 

DIESER FILM IST NICHT DIE REALITÄT!!!!

Übertragen heißt das:

DIESES LEBEN IST NICHT DIE REALITÄT!!!!

…und doch, das, was wir „unser Leben“ nennen, ist das Einzige, was existiert.

Alles, was so tagtäglich abläuft, an Denken, Gefühlen, Situationen, Ereignissen ist real, in  dem Moment, wo es abläuft, auch wenn es in einem Traum sein sollte. Was nicht real ist, ist die Annahme, Du seiest die Person, die in „Deinem“ Leben Dinge tut, Entscheidungen trifft, Fehler macht. 

Die Annahme ist natürlich real, weil sie ja geschieht, nur ihr Inhalt nicht.  Nun, wenn das Alles stimmt, was oder wer bist Du dann? 

Das kann ich Dir nicht sagen, finde es selbst heraus.

Aber eins dürfte klar geworden sein: Da Du „nur“ eine Rolle in einem Film bist, kannst Du  Dir in Zukunft Deine Bemühungen sparen, Dein Leben verändern-, oder sogar verbessern zu wollen. 

Auch Verantwortung brauchst Du nicht mehr zu übernehmen oder etwa gar unter der Last  irgendeiner Schuld, die Du auf Dich geladen haben könntest, zu stöhnen oder gar zusammenzubrechen. 

Es gibt schlichtweg nichts, worüber Du Dir Gedanken machen musst. Wie solltest Du das

auch machen? ;-)

Wenn sich diese klare Sicht bei Dir durchsetzt, lebst DU bewusst in Deinem, immer schon  vorhandenen, natürlichen Zustand. 

Vielleicht ändert sich ja dann doch etwas – wer weiß?

Alles verstanden? Nein? Normal, denn verstehen kann man es nicht!

Na, dann mach einfach mal weiter und finde die Wahrheit.

Lieben Gruß
Elmar

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